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Design-Absolvent erhält Förderung für Kurzfilm-Projekt

HM-Absolvent Markus Erhart (l.) bei einem Dreh mit Kameramann Joshua Burkert
HM-Absolvent Markus Erhart (l.) bei einem Dreh mit Kameramann Joshua Burkert

[21|03|2014]

FilmFernsehFonds Bayern und Bayerischer Rundfunk fördern „Revolution“


Der FilmFernsehFond Bayern FFF und der Bayerische Rundfunk fördern das Kurzfilmprojekt "Revolution" des Bachelor-Absolventen Markus Erhart der Fakultät für Design an der Hochschule München. Ursprünglich war der Film als Bachelor-Abschluss im vergangenen Wintersemester vorgesehen. Die Größe des Projektes und die dafür notwendige Förderung machte es notwendig, den Film auf die Zeit nach dem Bachelor zu verschieben. Denn der FFF kann studentische Projekte ausschließlich an Filmhochschulen fördern. Die in Aussicht gestellten 25.000 € konnten somit erst nach Abschluss des Studiums offiziell beantragt werden. Somit kam Markus Erhart mit seinem betreuenden Dozenten Franz Birkner überein, für den Bachelor einen anderen, nicht geförderten Kurzfilm zu drehen und sich dann direkt nach Studienabschluss dem neuen Projekt zu widmen.



In dem Film schildert Regisseur und Autor Erhart die Geschichte des sechsjährigen Alexej in Weissrussland. Dieser kommt in ein Kinderheim, als seine Eltern wegen einer Demonstration gegen den autoritären Präsidenten Lukaschenko in Arrest gebracht werden.

 

Die Geschichte ist eine Parabel nicht nur auf das System Weißrusslands, sondern auch auf bekannte Bilder dieser Tage, etwa aus der Türkei, vom arabischen Frühling und ganz aktuell von der Lage in der Ukraine. An all diesen Orten bringen die Menschen ihre Sehnsucht nach Meinungsfreiheit und die Abkehr von politischer Unterdrückung zum Ausdruck.

 

Dreharbeiten beginnen Ende März
Ursprünglich war der Film als Bachelor-Abschlussarbeit im vergangenen Wintersemester geplant. Die Größe des Projektes und die dafür notwendige Förderung machte es notwendig, den Film auf die Zeit nach dem Bachelor zu verschieben.

 

Mit der Förderung durch den FFF Bayern mit 25.000 Euro, dank der Mittel und Unterstützung durch den Bayerischen Rundfunk (u.a. durch Support und Beratung von Chefkameramann Hans Fischer) sowie durch die Unterstützung weiterer Geldgeber kann Markus Erhart sein Projekt nun in die Tat umsetzen. Ende März wird in München und Augsburg gedreht, Anfang April in Kattowitz (Polen). Premiere hat der Kurzfilm im August 2014 auf dem Filmfest in Locarno . Voraussichtlich wird der Film darüber hinaus am Tag der Menschenrechte im Dezember 2014 vom Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.

 

FK 12/ kl