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Hausgeräte der Zukunft

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Der "Magic Glove" vernetzt alle Küchengeräte und erleichtert damit das Arbeiten (Bild: Fakultät für Design)

[21|03|2018]

Beim Siemens Home Appliance Design Award räumten zwei Studierendenprojekte der HM Preise ab

 

Der Siemens Home Appliance Design Award, der Anfang März zum zweiten Mal im Rahmen der Munich Creative Business Week verliehen wurde, ist ein von BSH Haushaltsgeräte initiierter Hochschulwettbewerb. In diesem Jahr lautete das Thema "Exciting possibilities – Design for a seamless life", zu diesem sollten zukunftsfähige Konzepte entwickelt werden.

 

Zauberhandschuh

Zwei Hausgeräte-Projekte, die an der Fakultät für Design entstanden sind, konnte bei dem Zukunftswettbewerb überzeugen: Der "Magic Glove" ist ein smarter Küchenhandschuh, den Anja Lietzau, Katja Niggl, Melanie Pfnür, Verena Pues und Sabrina Reischl gestaltet haben. Über Gestensteuerung lassen sich alle Küchengeräte bedienen, sodass der Handschuh als zentrale Steuereinheit innerhalb der Küche fungiert. Der "Magic Glove" ist darüber hinaus ein Hitze- und Schneideschutz sowie eine Waage. Darüber hinaus kann er über integrierte Sensoren prüfen, ob beispielsweise ein Steak durch ist.

 

Die Jury lobte, dass der "Magic Glove" aktuelle Technologien vernetzt und dank seiner stimmigen Benutzeroberfläche ein sehr nützliches Küchengerät ist. Das Team gewann den zweiten Platz, der mit 10.000 Euro dotiert ist und ein Jahr Mentoring-Programm mit Designern des Unternehmens BSH Haushaltgeräte enthält.

 

Zuschauerliebling

Den Zuschauerpreis gewann das Projekt "Division". Dieses System hilft, den Trennungsprozess beim Hausmüll zu vereinfachen und ihn bestmöglich zu verwerten. Der Behälter besitzt zwei Öffnungen. In den einen können Verbraucher den Biomüll entsorgen, in den zweiten alle anderen Abfälle. Das System kümmert sich dann darum, den Restmüll vom Wertstoff zu trennen und verschweißt die Abfälle sogar containerbereit.

 

Der Recyclingprozess wird mithilfe des 'Division'-Systems vereinfacht und optimiert (Bild: Fakultät für Design)
Der Recyclingprozess wird mithilfe des 'Division'-Systems vereinfacht und optimiert (Bild: Fakultät für Design)

Das "Division"-Team bestand aus den Design-Studierenden: Benedikt Dietz, Fabian Essigkrug, Markus Göckel, Philip Kohlbecher, Johanna Sailer und Georgia Zinsser-Krys. Alle können an einem einjährigen Mentoring-Programm von den BSH-DesignerInnen teilnehmen.

 

Die Projektgruppen wurden von Prof. Florian Petri und Prof. Matthias Edler-Golla betreut.

 

 

Mirja Fürst