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Mara Fischer komplettiert Stipendiaten-Trio

Foto: Leonid Levi Zimmermann
Foto: Leonid Levi Zimmermann

[25|07|2019]

Deutsche Studienstiftung fördert drei Design-Studierende der Hochschule München

 

Mara Fischer ist die Dritte im Bunde. Neben Louis Berger (Industriedesign), Patrick Jürgens (Kommunikationsdesign) erhält auch die gebürtige Kölnerin Mara Fischer (Fotodesign) ein Stipendium der Deutschen Studienstiftung.

 

Die junge Fotografin hat eine wechselvolle Kindheit in Köln, Bonn und Schondorf in Bayern verbracht. Im dortigen Internat erhielt Mara Fischer vielfältige Anregungen, Interessen bildeten sich heraus. Sie werkelte in der Töpferwerkstatt, spielte Fußball, nahm Gitarrenunterricht und belegte einen Kurs in Fotografie und Videoschnitt. Aufgrund ihrer Leidenschaft für Literatur und Philosophie schrieb sie ihre Abschlussarbeit über das Erhabene bei Kant.

 

Nach dem Abitur begann sie in München zunächst Germanistik zu studieren, bewarb sich aber bald an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) und an der Fakultät für Design. Weil sie im ersten Anlauf nicht angenommen wurde, absolvierte sie in Köln ein Fotografie-Praktikum bei Boris Breuer und Maya Claussen.

 

2015 war ihre Bewerbung an der Hochschule München erfolgreich. Bald übernahm Mara Fischer neben ihrem Bachelorstudium in Fotografie Verantwortung in der Fachschaft und wurde Mitglied in der Redaktion des Studierendenmagazins DOC. Schwerpunkte ihres Studiums sind Modefotografie, Reportage und Layout. Sie ist ein Fan der analogen Fotografie. Ihr Praktikum absolvierte sie kürzlich bei dem international sehr erfolgreichen deutschen Fotografen Martin Schoeller in New York.

 

Parallel zu ihrem Studium an der Fakultät für Design arbeitet sie als selbstständige Fotografin und Fotoassistentin. Insbesondere engagiert sie sich in freien Projekten, die ihren Fokus auf den sozialen Bereich richten wie zum Beispiel die Rainbow Refugees Stories: ein Magazin-Projekt in Zusammenarbeit mit der deutschen Journalistenschule München über Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung aus ihren Heimatländern flüchten mussten.

 

Susanne John