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Hochschule München verleiht zum fünften Mal "Oskars" für Bestleistungen

Die Ausgezeichneten bei der Oskar-von-Miller-Feier 2019 (Foto: Maximilian Bridts)
Die Ausgezeichneten bei der Oskar-von-Miller-Feier 2019 (Foto: Maximilian Bridts)

[16|10|2019]

Der Oskar "Partner der Praxis" geht 2019 an MAN

 

Auf der diesjährigen Oskar-von-Miller-Feier wurde der langjährige Kooperationspartner der Fakultät, MAN, von der Hochschule München ausgezeichnet. Prof. Dr. Thomas Stumpp, Vizepräsident für Wirtschaft, verlieh in der Kategorie "Zusammenarbeit mit einem internationalen Unternehmen" den Oskar "Partner der Praxis".

 

Der Preisträger MAN Truck & Bus SE zeichne sich in der Zusammenarbeit mit der Hochschule München in Lehre, Forschung, Transfer sowie Engagement für Bildung durch besondere Leistungen aus. Stellvertretend für die zahlreichen Kooperationspartner innerhalb des Unternehmens beglückwünschte Vizepräsident Stumpp den Personalvorstand von MAN Truck & Bus SE Dr. Carsten Intra.

 

Langjährige Kooperation von Design-Fakultät und MAN wird auch von Alumnis gefeiert

 

Neben dem MAN Personalvorstand waren auch Alumni der Fakultät für Design zur Preisverleihung gekommen: Rudolph Kupitza (Transportation Design 1992), Thomas Ochs (Transportation Design 1996), Marc Schippling (Transportation Design 2005), Veronika Hutmann (Industriedesign 2015), Ben Poser (Transportation Design 2019). Ben Posers Abschlussarbeit – der MAN Space Traveller ONE - fand in der Laudatio eine besondere Erwähnung.

 

In den vergangenen Jahren haben Prof. Marion Kießling und Prof. Dr. Othmar Wickenheiser zahlreiche Kooperationsprojekte mit der Bus- und Truck-Designabteilung durchgeführt. Zuletzt hat die MAN Truck & Bus AG im Sommersemester 2019 ein Semester-Projekt unterstützt, bei dem es um Definitionen zukünftiger Formen und Nutzungsprofile von Bussen im urbanen Verkehrsraum geht.

 

Moderne Bus-Konzepte als Mobilitätsideen für die Städte der Zukunft

 

Ausgangspunkt ist die These, dass der Individualverkehr in den Innenstädten im Idealfall keine Relevanz haben dürfte. Gerade deshalb wird es notwendig sein, attraktive Urban-Traffic-Units bereitzustellen, die im das Mobilitätsbedürfnis umfassend erfüllen. Eine rein funktionale Konzeption wäre nach Auffassung der Studierenden um Prof. Wickenheiser wenig attraktiv. Auch MAN geht davon aus, dass rollende Container für eine größtmögliche Zahl von Passagieren nur für Technokraten das Paradies sein dürfte. Die Städter der Zukunft wird das nicht begeistern. Der Bus der Zukunft müsste also so gestaltet sein, dass er seine Passagiere im besten Sinne „mitnimmt“.

 

Die Studierenden haben am Ende des Semesters ihre Vorstellungen in Anwesenheit von Thorsten Bergmaier-Trede, MAN Designmanagement, präsentiert. Unter anderem haben sie rollende Units entworfen, für die der Terminus „Bus“ nur noch ansatzweise anzuwenden ist. Ein Projekt hatte sich vollständig vom Rollen auf Rädern gelöst. Es soll lustvolle Luftreisen ermöglichen. Ausflüge in des Wesentliche von Design waren alle Konzepte: integrale Modelle, für die das Transportation Design der Münchener Design-Fakultät seit Jahren bekannt ist.

 

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Thorsten Bergmaier-Trede / MAN Designmanagement bei der Präsentation in der Fakultät für Design
Thorsten Bergmaier-Trede / MAN Designmanagement bei der Präsentation in der Fakultät für Design

 

Ausgezeichnete Partner: Prof. Dr. Othmar Wickenheiser und MAN Designer Thorsten Bergmaier-Trede
Ausgezeichnete Partner: Prof. Dr. Othmar Wickenheiser und MAN Designer Thorsten Bergmaier-Trede

 

Fotos: Werner Deisenroth
Text: Susanne John