Lehrgebiet »Fotografie und Inszenierung«
Inszenierung reicht von dokumentarisch geprägten Narrativen bis hin zur Konstruktion komplexer Bildwelten – in künstlerischen sowie in angewandten Kontexten. Durch bewusste Inszenierung und konzeptionelles Storytelling entwickeln Studierende im Lehrgebiet "Fotografie und Inszenierung" eigene Bildsprachen, um ästhetische, kommunikative oder gesellschaftliche Aussagen gezielt formulieren zu können. Dabei wird Inszenierung als transversale Methode begriffen, die sich auf Bewegtbild, CGI oder KI-basierte Bildprozesse ausweiten lässt – eine kritische Reflexion der gesellschaftlichen Wirkmacht (post-)fotografischer Bilder versteht sich dabei von selbst. Ziel ist eine bildnerische Kompetenz, die gestalterisches Können mit analytischem und ethischem Bewusstsein verbindet, und Bildgestaltung als Beitrag zu kultureller und sozialer Imagination versteht.