Lehrgebiet »Fotografie und Identität«
Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Dokumentarischen in der Fotografie stehen im Zentrum der Lehre von "Fotografie und Identität" Fragen nach der Verhandlung von Identität, Objektivität und Universalismus sowie nach der gestalterischen Dekonstruktion des vermeintlich sachlichen Kamerablicks. Auf Basis intersektionaler Diskurse werden historische und zeitgenössische Foto- und Filmproduktionen analysiert, identitätskritische, queer-feministische und dekoloniale Bildstrategien vermittelt und eigenständige experimentelle Ansätze entwickelt. Ziel ist das aktive Neu-Verhandeln gesellschaftlicher Narrative im Bild, das Öffnen visueller Ordnungen und die Hinwendung zu pluralen, dialogischen Wissensformen.